15.09.2026

Wiesn-Stiftung fördert zwölf soziale Projekte

Foto: Wiesn-Stiftung

Zwölf gemeinnützige Organisationen erhalten 2026 Unterstützung von der Münchner Wiesn-Stiftung. Die geförderten Projekte reichen von Bildungs- und Freizeitangeboten über psychosoziale Hilfen bis zu einem Nachbarschaftstreff. Die Schecks wurden am 14. September im Wirtshaus am Bavariapark übergeben.

Oberbürgermeister Dominik Krause überreichte den Vertreterinnen und Vertretern der geförderten Organisationen jeweils einen Scheck. Einen Schwerpunkt setzt die Stiftung in diesem Jahr auf Projekte, die bedürftige Kinder und Jugendliche betreuen und unterstützen.


Gefördert werden zwölf Projekte:



  • AMYNA e. V.: "Aktion Sichere Wiesn für Mädchen* und Frauen*"

  • Condrobs e.V.: Unterstützung des Projekts "WiesnGentleman 2026"

  • NaturFreunde Deutschlands, Ortsgruppe Brünnstein e.V.: Offener Inklusiver Klettertreff

  • Bürgerstiftung München: "MUT-Bildungschancen: Durch Deutschtutoring Kindern eine Zukunft schenken"

  • Clarissa und Michael Käfer Stiftung: "Lebensplätze für Frauen"

  • Förderverein der Grundschule am Canisiusplatz e. V.: Computerprojekt für die 1. und 3. Klassen

  • Nicolaidis YoungWings Stiftung: Familienangebote zur psychosozialen Stabilisierung trauernder Kinder, Jugendlicher und Angehöriger

  • Münchner für Münchner e. V.: Spendenaktion zum Schulanfang

  • Stiftung Pfennigparade: "Resilienz fördern – Junge Menschen stärken"

  • brotZeit e. V.: "Frühstück und Chancen geben"

  • Verein für Internationale Jugendarbeit e. V.: Sommerfreizeit 2026

  • Nächstenliebe e. V.: Ausstattung für den Nachbarschaftstreff Perlacher Herz


"Es freut mich sehr, dass wir mit der Wiesn-Stiftung und ihrer Spende dieses Jahr zwölf soziale Projekte unterstützen können, die sich alle mit viel Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche in unserer Stadt einsetzen", sagte Oberbürgermeister Dominik Krause bei der Übergabe. Es sei dieses "soziale Miteinander und Füreinander", das München ausmache.


Auch die Wiesn-Wirte verstehen die Förderung als gesellschaftliche Verantwortung über das Oktoberfest hinaus. Peter Inselkammer, Sprecher der Wiesn-Wirte, betonte insbesondere die Unterstützung von Kindern, "die im Alltag vor großen Herausforderungen stehen". Die Wiesn-Wirte sähen sich als Teil der Münchner Gemeinschaft und wollten dazu beitragen, "dass München nicht nur ein Ort des Feierns ist, sondern auch ein Ort, an dem man füreinander da ist".


Die Münchner Wiesn-Stiftung hat nach eigenen Angaben inzwischen eine Fördersumme von insgesamt mehr als einer Million Euro erreicht. Sie wurde von den Wiesn-Wirten und den auf dem Oktoberfest vertretenen Brauereien ins Leben gerufen. Zweck der Stiftung ist die Unterstützung von Bedürftigen sowie sozialen Einrichtungen in München, die sich um bedürftige Menschen kümmern.


Als erste Aktion ermöglichte die Stiftung 2001 der Münchner Tafel den Kauf eines neuen Lieferwagens. In den folgenden Jahren unterstützte sie unter anderem Frühstücksangebote für bedürftige Kinder, die Betreuung traumatisierter Kinder und Mahlzeiten für bedürftige Seniorinnen und Senioren.


Regelmäßig unterstützt wird die Stiftung von den Wiesn-Wirten, dem Verein Münchner Brauereien e. V. und der Stadtsparkasse München.