27.07.2026

Neue Festhalle setzt auf Regionalität und Bio

V. l.: Jacob Horsch, Jürgen Schützenmeier, Elisabeth Männer, Theresa Kneitinger und Claus Männer. Foto: Brauerei zum Kuchlbauer

Auf dem Gillamoos in Abensberg entsteht ein neues Festzeltkonzept. Die Holledauer Festhalle wird erstmals beim diesjährigen Volksfest vom 3. bis 7. September betrieben und verbindet regionale Brautradition mit einem gastronomischen Angebot, das auf Bio-Qualität, bayerische Küche und bezahlbare Preise setzt.

Mit der Holledauer Festhalle kehrt auf dem Gillamoos ein Stück Abensberger Festtradition zurück. Das frühere Jungbräu-Festzelt wird künftig von der Schlossbrauerei Sandersdorf, einer Tochter der Brauerei zum Kuchlbauer, gemeinsam mit den Festwirten Jürgen Schützenmeier sowie Claus und Elisabeth Männer von Bayern Event betrieben. Das neue Konzept setzt auf bayerische Küche, ein eigens gebrautes Bio-Festbier sowie ein Angebot für Familien, Stammtische und Besucher aller Generationen.


Für Brauereichef Jacob Horsch steht dabei die Weiterentwicklung einer langen Tradition im Mittelpunkt. "Der Gillamoos ist für uns ein Fest, das den Menschen hier gehört. Unsere Väter und Großväter haben ihn immer wieder weiterentwickelt, ohne seine Wurzeln zu verlieren. Genau das wollen wir auch: etwas Neues aus der Heimat schaffen, das bodenständig bleibt, mit einem guten Bio-Bier, ehrlicher bayerischer Küche und Preisen, die sich die Menschen leisten können", sagt Horsch.


Erstmals wird auf dem Gillamoos ein Bier mit Bioland-Siegel ausgeschenkt. Das Bio-Festbier wird von der Schlossbrauerei Sandersdorf gebraut. Auch bei den Speisen sollen, soweit möglich, regionale und biozertifizierte Zutaten zum Einsatz kommen. Gleichzeitig soll das Angebot bewusst bezahlbar bleiben. Neben Gerichten mit Bio-Zutaten werden weiterhin klassische Festzeltgerichte angeboten. Am Familiennachmittag kostet eine Portion Pommes drei Euro, Kinder erhalten dazu kostenlos eine Limonade.


"Bio darf nichts sein, das sich nur wenige leisten können. Wir wollen zeigen, dass gute, verantwortungsvoll erzeugte Lebensmittel auch in ein bodenständiges Festzelt passen", erläutert Horsch den Ansatz des neuen Konzepts.


Für die Speisekarte arbeitet das Team mit dem Regensburger Koch Maximilian Schmidt vom Restaurant Roter Hahn zusammen. Serviert werden klassische bayerische Festzeltgerichte mit regionalen Zutaten und heimischem Wild. "Im Zelt muss das Essen vor allem gut schmecken, satt machen und für viele Menschen passen. Der Unterschied liegt in guten Zutaten, einer sorgfältigen Zubereitung und darin, dass man auch vertraute Gerichte richtig gut machen kann", sagt Schmidt.


Auch das Unterhaltungsprogramm soll ein breites Publikum ansprechen. "Der Gillamoos ist ein Fest für alle Generationen. Bei uns sollen sich Familien genauso wohlfühlen wie Vereine, Stammtische, junge Leute oder Gäste, die von weiter her nach Abensberg kommen", erklärt Festwirt Jürgen Schützenmeier. Musikalisch setzt die Holledauer Festhalle auf eine Mischung aus traditioneller Festzeltmusik und moderner Unterhaltung. Als einer der ersten Programmpunkte steht bereits ein Auftritt der Troglauer fest.


Einen ersten Eindruck vom neuen Konzept können Besucher bereits vor Beginn des Gillamoos gewinnen. Am 31. Juli laden die Brauerei zum Kuchlbauer und die Schlossbrauerei Sandersdorf zur Bierprobe in den Schlossgarten Abensberg ein. Dort werden das Bio-Festbier und erste Speisen aus dem Festzeltangebot vorgestellt.

www.kuchlbauer.de