22.07.2026
Generationswechsel im Best Western Plus Parkhotel Erding: Friedrich Staudinger übergibt die Geschäftsführung an Tochter Tamara Staudinger. Foto: BWH Hotels
Im Best Western Plus Parkhotel Erding ist der Generationswechsel vollzogen. Nach 32 Jahren an der Spitze des Hauses hat Friedrich Staudinger die Geschäftsführung an seine Tochter Tamara Staudinger übergeben. Er wird das Hotel künftig weiterhin beratend begleiten.
Tamara Staudinger hat die Geschäftsführung des Best Western Plus Parkhotel Erding übernommen. Die 34-Jährige ist seit 2022 im Familienunternehmen tätig und kehrte nach einer Ausbildung zur Hotelfachfrau, einem Auslandsjahr sowie beruflichen Stationen in Österreich und München bewusst nach Erding zurück. Als Hotel- und Restaurantmanagerin sowie MBA-Absolventin der Hotellerie bringt sie nach Angaben des Unternehmens sowohl praktische als auch akademische Erfahrung in ihre neue Aufgabe ein.
Ihr Vater Friedrich Staudinger hatte das Hotel seit der Gründung der Parkhotel Erding GmbH im Jahr 1994 geführt. Seit 1995 gehört das Haus ununterbrochen zur BWH Hotels Central Europe. Auch nach der Übergabe bleibt er dem Unternehmen in beratender Funktion verbunden.
Der Führungswechsel sei das Ergebnis eines über mehrere Jahre vorbereiteten Übergabeprozesses. In dieser Zeit habe Tamara Staudinger bereits zahlreiche Veränderungen angestoßen, darunter neue Team- und Führungsstrukturen, eine einheitliche Du-Kultur, die Positionierung unter dem Leitbild "Freundlichstes Hotel der Stadt" sowie die Neugestaltung der Hotellobby.
"Eine Übergabe kann nur auf Augenhöhe und mit beidseitigem Respekt funktionieren. Respekt vor dem, was die Eltern geschaffen haben. Und Respekt vor dem Neuen und der Bereitschaft, mutig zu sein, auch Fehler zu machen und daraus zu wachsen", sagt Tamara Staudinger über den Generationenwechsel.
Mit Blick auf die weitere Entwicklung des Hauses setzt die neue Geschäftsführerin auf Kontinuität. "Meine Aufgabe war und ist es nicht, etwas Neues zu erfinden, sondern das Bestehende zu erkennen, schärfer zu formulieren, sichtbarer zu machen und konsequenter zu kommunizieren – zuerst intern, dann nach außen", erklärt sie.
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