08.07.2026

Frankens beste Weine 2026 stehen fest

V. l. n. r.: Ralf Schwarz (Bezirk Unterfranken), Gerald Wüst (DIVINO), Karl Brandt (Weingut Bürgerspital Würzburg), Rainer Müller (Weingut Max Müller I), Moritz Braun (Weingut am Kreuzberg), Werner Emmerich (Weingut Emmerich), Weinbaupräsidentin Barbara Becker, Frieder Burrlein (Winzerhof Burrlein), 68. Fränkische Weinkönigin Angelina Seiler, Maximilian Czeppel (Weingut Schloss Hallburg), Christian Deppisch (Weingut Deppisch), Stefan Gerhard (Winzer Sommerach), Marco Gessner (Weingut Gessner), Christoph Walter (Weingut Josef Walter). Foto: Rudi Merkl / Gebietsweinwerbung Frankenwein-Frankenland

Mehr als 50 Weinexpertinnen und -experten aus Deutschland, Belgien und der Schweiz haben in Iphofen die Sieger des Wettbewerbs "Best of Franken 2026" ermittelt. Insgesamt wurden über 400 Weine und Sekte in elf Kategorien verkostet und bewertet.

Die Sieger des Wettbewerbs "Best of Franken 2026" stehen fest. Bei der 23. Auflage des Premium-Wettbewerbs bewertete eine mehr als 50-köpfige Fachjury über 400 eingereichte Weine und Sekte in elf Kategorien. Zu den Jurymitgliedern gehörten Sommeliers, Fachjournalisten, Gastronomen und Weinfachleute aus Deutschland, Belgien und der Schweiz. Ralf Schwarz, Chef-Önologe des Bezirks Unterfranken, überwachte die Abläufe.


Besonderheit des Wettbewerbs ist sein Ablauf: Verkostung, Finalrunde und Siegerehrung finden an nur einem Tag statt. Damit gilt "Best of Franken" nach Angaben der Veranstalter als einzigartig in Deutschland. Austragungsort war erneut Iphofen, wo die Weine zunächst in einer Blindverkostung bewertet und die Sieger anschließend noch am selben Abend ausgezeichnet wurden.

Die Siegerweine.

"Best of Franken ist in seiner Form einzigartig. Die komplette Durchführung an nur einem Tag stellt höchste Anforderungen an Organisation, Logistik – und nicht zuletzt an die Sinne der Verkoster", sagte Hermann Schmitt, Geschäftsführer des Fränkischen Weinbauverbands und der Gebietsweinwerbung Frankenwein-Frankenland.

Die Sieger erhielten als Trophäe einen 250 Millionen Jahre alten Ceratit Nodosus, einen versteinerten Urzeitkopffüßer. Er steht symbolisch für die geologische Besonderheit des fränkischen Weinbaugebiets mit seinen Böden aus Muschelkalk, Keuper und Buntsandstein, die den Charakter der Frankenweine prägen.

Die vollständige Liste der Siegerweine sowie der weiteren Finalweine in allen elf Kategorien steht hier zum Download bereit.

www.frankenwein-aktuell.de