02.07.2026
Bei der Auftaktveranstaltung der Initiative "Bayern.Vision.Tourismus" (v. l. n. r.): Alexander Herrmann, Sternekoch, Gastronom und Speaker, Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber, Hilde Gerg, ehemalige Skirennläuferin, Unternehmerin und Speakerin, sowie Staatsminister a. D. Dr. Marcel Huber, Leiter der Initiative Bayern.Vision.Tourismus. Foto: Tobias Hase/StMELF
Mit der Initiative "Bayern.Vision.Tourismus" startet Bayern einen breit angelegten Beteiligungsprozess zur Weiterentwicklung des Tourismus. Im Mittelpunkt stehen Themen wie regionale Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit, Tourismusakzeptanz und die enge Verbindung von Tourismus, Landwirtschaft und Gastronomie.
Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat in der Münchner Residenz den Startschuss für die Initiative "Bayern.Vision.Tourismus" gegeben. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Tourismus, Gastronomie, Verbänden, Regionen und Kommunen soll eine Strategie entwickelt werden, um den Tourismus im Freistaat langfristig wettbewerbsfähig und krisenfest aufzustellen.
Grundlage des Beteiligungsprozesses ist eine Online-Befragung, an der sich nach Angaben des Ministeriums mehr als 1.100 Akteure der Tourismusbranche beteiligt haben. Die Ergebnisse sollen die Schwerpunkte der künftigen Arbeit festlegen.
"Bayern ist Tourismusland aus Tradition, getragen von der täglichen Leistung der vielen Frauen und Männer in unseren Betrieben. Dieser Erfolg kommt nicht von allein. Wir müssen ihn gemeinsam sichern und entschlossen weiterentwickeln", sagte Tourismusministerin Michaela Kaniber.
Die Befragung zeigt nach Angaben des Ministeriums, dass der Tourismus von einer großen Mehrheit als wichtiger Wirtschaftsfaktor und als Beitrag zur Lebensqualität in den Regionen wahrgenommen wird. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung regionaler Wertschöpfung und der engen Verbindung von Tourismus, Landwirtschaft und regionalen Lebensmitteln.
"Wer Bayern besucht, will Bayern erleben. Konkret heißt das auch: regionale Produkte genießen und echte Authentizität spüren. Genau diese Stärken wollen wir mit unserer neuen Initiative weiter ausbauen", betonte Kaniber.
Die Leitung des Beteiligungsprozesses übernimmt Staatsminister a. D. Dr. Marcel Huber. Bereits zum Auftakt kamen Vertreter der Branche in thematischen Arbeitsgruppen zusammen. Im Fokus stehen die Themen regionale Wertschöpfung und Finanzierung, Tourismusakzeptanz sowie die Wettbewerbsfähigkeit touristischer Betriebe In den kommenden Wochen sollen daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik entstehen.
Abschließend formulierte die Ministerin das Ziel der Initiative: "Wir wollen den Tourismus in Bayern noch stärker, noch resilienter und noch regionaler aufstellen. Das geschieht gemeinsam mit der Branche und aus der Praxis heraus."
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